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Tischtennis:
(TTC metabo Frickenhausen e.V.)

TTC Metabo Frickenhausen: Sieg gegen Rekordmeister Düsseldorf unbedingt nötig

 
"Jeder weiß, worum es geht", ist sich Christoph Reuhl, der Manager des Tischtennis-Bundesligisten TTC Metabo Frickenhausen, sicher. Wenn der Tabellen-Sechste (13:13 Punkte) am Ostermontag, 12. April 2004, um 16.30 Uhr in der heimischen Sporthalle "Auf dem Berg" den Deutschen Meister Borussia Düsseldorf (15:11) empfängt, bietet sich den Hausherren die wohl letzte Chance im Kampf um den Einzug in die Play-Off-Runde. "Wir müssen einfach alles probieren, was möglich ist", so Reuhl, "denn nur mit einem Sieg ist rechnerisch noch was zu machen."
Diesen Erfolg vorausgesetzt, könnte der TTC mit dem Tabellen-Dritten nach Minuspunkten zumindest gleichziehen oder gar vorbeiziehen, weil der Rekordmeister am Ostersamstag noch beim zweitplatzierten TTF Liebherr Ochsenhausen gastiert. "Wenn Düsseldorf in Ochsenhausen verliert, dann steigen unsere Play-Off-Chancen wieder - natürlich nur, wenn wir sie zwei Tage später dann auch schlagen", spekuliert Christoph Reuhl. Allerdings scheinen die beiden anderen Play-Off-Kandidaten Gönnern (15:11) gegen Karlsruhe-Neureut/Offenburg und Jülich/Hoengen (14:12) gegen Plüderhausen vor lösbaren Aufgaben zu stehen, so dass auch diese Fern-Duelle in der Frickenhausener Sporthalle von großem Interesse sein werden. Während die Jülicher bereits am Gründonnerstag antreten, spielt Gönnern seine Heimpartie gegen das Schlusslicht fast zeitgleich mit dem TTC-Match (Beginn 17 Uhr).
Für Spannung ist also gesorgt, weshalb man im Lager des TTC Metabo auf eine entsprechende Zuschauerkulisse hofft. "Wir brauchen jetzt die ganze Unterstützung unserer Fans, denn nur dann kann die Mannschaft über sich hinauswachsen", appelliert der Manager an die TTC-Fans, am Ostermontag in die Sporthalle "Auf dem Berg" zu pilgern. Schließlich wollen sich Jens Lundquist, Torben Wosik und Co. auch für die mehr als unglückliche 3:6-Hinspielniederlage revanchieren. In Düsseldorf zog sich Peter Franz im Spiel gegen Christian Süß einen Muskelfaserriss zu und konnte deshalb in beiden Einzeln nur noch "aus dem Stand" spielen. "Pit" musste beide Zähler quasi kampflos abgeben.
Peter Franz steht diesmal wieder zur Verfügung, weil der Super Circuit in Japan pausiert, doch die endgültige Aufstellung werden Jian Xin Qiu und Derd Soos wohl erst am Spieltag selbst bekannt geben. Die Gäste tauchen im Neuffener Tal sicherlich mit ihrer Bestbesetzung auf, also auch mit dem "Shooting-Star" der letzten Wochen, Mannschafts-Vize-Weltmeister Christian Süß. Der 18-Jährige hat zuletzt nicht nur durch gute Leistungen bei der WM in Doha und in der Bundesliga (7:4 im hinteren Paarkreuz) auf sich aufmerksam gemacht, sondern wurde wegen seiner Ähnlichkeit mit dem Tennis-Heroen von den Medien auch als "Boris Becker des Tischtennis" tituliert.
Die Nummer 1 der Borussia ist der Niederländer Danny Heister, der bisher im ersten Paarkreuz lediglich eine Bilanz von 12:12 Siegen erspielt hat. Michael Maze (9:5), Magnus Molin (4:4 im ersten, 4:2 im zweiten Paarkreuz) und Nationalspieler Bastian Steger (mit 11:4 die beste Bundesliga-Bilanz im zweiten Paarkreuz) sind die weiteren Düsseldorfer Akteure.


Original-Pressemitteilung
Artikel vom 05.04.2004, 15:21 Uhr

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