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Volleyball:
(Volleyball Fellbach GmbH)

Volleyball 2.Bundesliga: Rückschlag für Fellbach

 
Nach dem zuletzt gezeigten positiven Aufwärtstrend fiel man nun wieder in längst vergangen geglaubte Zeiten zurück. Gegen einen nicht mehr als durchschnittlichen Gegner gelang es nie, auch nur annähernd die Leistung der letzten Wochen abzurufen. Die Annahme zu ungenau, das Zuspiel unpräzise, die Angriffschläge nicht zwingend, die Abwehr eine Katastrophe, der Aufschlag ein Lotteriespiel. Einzig in der Blockarbeit wusste der SV Fellbach zu überzeugen. Co- Trainer Gunther Kuster: „Ich bin das erste Mal richtig wütend. Gegen eine Mannschaft bei denen 6 Spieler Flatteraufschläge machen, die ohne Rückraum spielt, darf man nicht verlieren.“
Die ersten beiden Sätze gingen knapp verloren, beides Mal wurde es dem SV Fellbach zum Verhängnis, dass kurz vor Satzende zu viele Eigenfehler gemacht wurden. Immer wenn sich die Schwaben heran gekämpft hatte, beging einer der Mitstreiter einen Fehler, der dann das Ende des Satzes bedeutete. Mit der Einwechslung von Jörg Ahmann zu Beginn des dritten Satzes wurde zwar der Angriff stabiler, doch schlug die TG Bad Soden nicht auf ihn auf, so dass die Annahme weiterhin sehr ungenau blieb. Dennoch gewann man den Satz mit 25:22 und die knapp 250 Zuschauer hofften auf die Wende. Die Mannschaft lag dann auch mit 20:17 in Front, doch dann brach sie völlig ein. Bis zum 20:24 gingen 7 Punkte in Folge durch elementarste Fehler verloren.
Der deutlichste Unterschied zwischen den beiden Mannschaften gestern war, dass die TG Bad Soden den Traineranweisungen folgte, beim SV Fellbach war dies nicht festzustellen, was sich am einfachsten auf die Aufschläge projizieren lässt. Vermieden die Bad Sodener, den Aufschlag auf Fellbachs besten Annehmer Jörg Ahmann, so schlug man beim SV Fellbach (wenn der Ball über das Netz kam) mit Vorliebe auf Volker Braun auf, seines Zeichens ehemaliger Erstligaspieler, der für seine stabile Annahme bekannt sein dürfte. Angesichts der nun anstehen schweren Aufgaben in Delitzsch, zu Hause gegen Dachau, und der gestern gezeigten Leistung bleibt zu hoffen, dass der SV Fellbach nicht nach unten durchgereicht wird.
SV Fellbach: Melde, Baltovski, Holland, Periskic, Pompe, Hanaoui, Proft, Pietsch, Häfele, Ahmann


Autor: jopa
Artikel vom 03.02.2004, 16:29 Uhr

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