Die Basketballer der EnBW Ludwigsburg treffen im Pokalkracher auf die Walter Tigers Tübingen
Nach zwei Auswärtsspielen und einem spielfreien Wochenende findet am Mittwoch, den 5. November endlich wieder ein Spiel der EnBW Basketballer in der heimischen Rundsporthalle statt. Spielbeginn der BBL-Pokal Begegnung ist um 19 Uhr. Grund für das zusätzliche Heimspiel war die Auslosung der ersten und zweiten Pokalrunde, die am 26. Oktober im Bonner Telekom Dome stattfand. Vor der Bundesligabegegnung Telekom Baskets Bonn gegen die Köln 99ers zogen Fecht-Olympiasieger Benjamin Kleibrink und Fecht-Bundestrainer Uli Schreck die Paarungen. Ein bisschen überrascht und dennoch voller Vorfreude auf das erste Pokalspiel, reagierten die Verantwortlichen der EnBW Ludwigsburg auf die Auslosung. „Wir haben ein Vorteil, da wir zu Hause spielen. Mit einer guten Vorbereitung und unserem Publikum im Rücken wollen wir gegen Tübingen gewinnen.“ kommentiert der EnBW Headcoach Rick Stafford die kommende Begegnung. Nach der Geografischen Aufteilung in Nord und Süd waren zusammen mit der EnBW weitere neun Teams im Lostopf. Fünf Erstligisten, drei Teams aus der Pro A und ein Team aus der Pro B. Die Begegnung EnBW Ludwigsburg gegen Walter Tiger Tübingen ist in der Gruppe Süd die Einzige, bei der sich zwei Bundesligisten gegenüberstehen. Zudem kämpfen im Süden der USC Freiburg (ProB) gegen Giants Nördlingen,
der BV Chemnitz 99ers (ProA) gegen TBB Trier, Science City Jena (ProA) gegen LTi Giessen 46ers und der FC Bayern München (ProA) gegen ratiopharm Ulm um den Einzug ins Achtelfinale. Im Achtelfinale steigen dann die international Tätigen Vereine in den BBL-Pokal ein. Der Sieger der Begegnung Ludwigsburg/Tübingen trifft auf ALBA Berlin. Doch zunächst wollen sich die Ludwigsburger ganz auf das kommende Spiel konzentrieren. In Tübingen hat sich in der vergangenen Saison einiges bewegt. Währende der Saison kam Trainer Tolga Öngören und hatte einen entscheidenden Anteil am Klassenerhalt. Über den Sommer kamen dann viele neuen Spieler zu den Tigers, lediglich drei Stützen des alten Teams blieben. Center Rasko Katic, der Aufbauspieler Jermaine Anderson und Ajene Malaki Moye. Mit durchschnittlich 14 Punkten pro Spiel waren Anderson und Katic in der vergangenen Saison fleißige Punktesammler und daran knüpfen Sie auch in dieser Saison an.
Doch nicht nur auf dem Spielfeld kam es zu Veränderungen. Seit einiger Zeit leitet der Ex-Kapitän Robert Wintermantel die Geschicke abseits des Spielfeldes. Dies ist jedoch nur eine Interimslösung bis ein passendes Management gefunden ist. Auf Seiten der Ludwigsburger besteht immer noch Unklarheit in Bezug auf die Verletzten Kelvin Gibbs und Dane Watts. Der Trainerstab steht diesbezüglich im ständigen Kontakt mit den behandelten Ärzten. „Manchmal braucht eine Genesung etwas länger,“ weiß Rick Stafford.
Wer sich das packende Pokal-Derby nicht entgehen lassen möchte kann sich jetzt noch ein Ticket sichern. Alle Sitzplätze von Dauerkarteninhabern, die von ihrem Vorkaufsrecht kein Gebrauch gemacht haben stehen ab Dienstag im freien Verkauf. Tickets gibt es wie immer an allen bekannten Easy-Ticket-Vorverkaufstellen, unter der Hotline 0711-2 555 555 oder unter www.enbw-ludwigsburg.de.