Am Dienstag tagte der Vorstand gemeinsam mit dem Architekten Joachim Burger und HTC-Bauausschuß Joachim Achenbach zum Thema Fortgang „HTC-Masterplan". "Das Ergebnis war leider ziemlich ernüchternd", so Präsident Harald Brandenstein. Einerseits freut sich der Vorstand über einen Spendeneingang von rund 160.000 Euro zuzüglich 20.000 Euro, die die Kinder und Jugendlichen mit dem Sponsorenlauf für die Sanierung des Jugendraums erlaufen haben. Auf der anderen Seite fehlen noch rund 50.000 Euro, um den ersten Bauabschnitt zu starten.
"Wir haben alles, was an Einsparpotentialen machbar ist, berücksichtigt. Jetzt müssten wir das Raumprogramm ändern, aber dann würden wir wiederum Zuschüsse verlieren und spätestens dann beißt sich die Katze in den Schwanz." Der Vorstand ist sich darüber im Klaren, dass die Sanierung kaum unter 650.000 Euro machbar ist. Zu lange wurde nicht in das Clubhaus investiert. "Kosmetik allein bringt uns nicht weiter", so Brandenstein, wir müssen z.B. die Haustechnik komplett erneuern und das kann nicht Stockwerksweise erfolgen.
Der Vorstand betrachtete nochmals die Fakten: von rund 350 möglichen Spendern haben sich bisher ca. 140 am Bauvorhaben durch Spenden beteiligt. "Über 50% der Mitglieder stehen anscheinend nicht hinter dem Projekt", bilanziert Michael Horlacher, Vorstand Marketing.
Angesichts dieser Haltung sieht sich der Vorstand derzeit nicht in der Lage das Projekt zu beauftragen.
"Wir wollen den Mitgliedern keine unkalkulierbaren Risiken aufbürden, deshalb werden wir die Entscheidung vom Spendeneingang bis Ende September abhängig machen", beschreibt Harald Brandenstein das weitere Vorgehen. Bis dahin wird auch die Stadt bekannt geben, ob sie die notwendige Bürgschaft für die erforderliche Bankfinanzierung geben wird. Der Vorstand ruft nochmals alle Mitglieder auf durch eine Spende das Projekt HTC-Masterplan jetzt zu ermöglichen.