Nach den Leistungen der letzten Wochen schickte Trainer Karl-Heinz Striegel die Seinen mit den Worten: „Ihr seid besser als die Rottenburger!“ auf das Spielfeld.
Im ersten Satz behielt er damit Recht, dieser wurde klar gewonnen, doch schon während des zweiten dürfte dem Trainer auf der Bank etwas mulmig geworden sein.
Nicht nur, dass es seinen Fellbacher Jungs nicht gelang davonzuziehen, nein, als es zum Ende des zweiten Satzes um die Wurst ging, wurden leichtfertig Eigenfehler fabriziert und der Satz abgegeben. Nun war natürlich die grandiose Kulisse erwacht und begann, den TV Rottenburg lautstark zu unterstützen, so dass die Heimmannschaft nach Verlust des dritten Satzes, den Vierten gewann. Der fünfte Satz selbst war aus Fellbacher Sicht ein Spiegelbild des gesamten Spiels, es ging hin und her, bei einem Stand von 8:7 wurden die Seiten gewechselt und beim Stand von 12:12 war man sich nicht sicher ob ein Ball ins Aus gehen würde oder nicht, er fiel ins Feld. Damit waren nun endgültig alle von der Rolle, denn beim Stand von 13:14 für Rottenburg wiederholte sich der eben beschrieben Ball an anderer Stelle. Quo vadis Fellbach? Wohin geht der Weg? Ein Blick auf die Tabelle verheißt nichts Gutes! Die nächste spielfreie Woche sollten die Akteure nutzen, um noch einmal Kraft für den Abstiegskampf zu sammeln....denn der hat gerade erst begonnen.
SV Fellbach: Melde, Baltovski, Holland, Periskic, Pompe, Hanaoui, Proft, Pietsch, Häfele, Ahmann