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Basketball: (EnBW Ludwigsburg)
 
EnBW Ludwigsburg blickt auf erfolgreiche Saison ohne Happy-End zurück

Die erfolgreichste Saison seit 2007 ging am Samstagabend viel zu früh zu Ende. Durch die bittere Heimniederlage gegen Frankfurt wurden die Gelben Riesen am 34. Spieltag in letzter Sekunde noch aus den Playoff-Rängen verdrängt und verpassten die Meisterschaftsrunde letztlich wegen sieben Punkten im direkten Vergleich mit den Eisbären Bremerhaven. Trotz der großen Enttäuschung über das vorzeitige Saisonende fällt das Fazit der abgelaufenen Spielzeit überwiegend positiv aus, hat das Team um Kapitän Jerry Green 2010/11 doch „viel Kredit zurück gewonnen“.

Nach drei Jahren ohne Playoff-Teilnahme wurde bei der EnBW Ludwigsburg im Sommer 2010 einiges umgekrempelt. Angefangen beim neuen Trainerteam um Markus Jochum und Steven Clauss wurde eine komplett neue Mannschaft zusammengestellt, für die in Rückkehrer Jerry Green schnell ein Anführer gefunden wurde. Der MVP von 2007 unterschrieb im Sommer nach drei Jahren in Belgien und Italien einen 3-Jahres Vertrag in seiner „zweiten Heimat“ Ludwigsburg und sorgte damit für große Freude bei allen Beteiligten, hatte man Green nach der Sensationssaison 2006/07 doch nur schweren Herzens ziehen lassen. Um den charismatischen Aufbauspieler sollte eine Truppe aufgebaut werden „die eine Entwicklung in Gang setzen kann“ und dabei setzten die Barockstädter weiter auf Identifikation. Mit John Bowler wurde einer der beliebtesten Spieler der Beko BBL nach Ludwigsburg geholt, während Johannes Lischka als deutscher Nationalspieler aus Gießen ins „Schwabenländle“ kam. Gepaart wurde das Ganze mit der großen Erfahrung der Veteranen Toby Bailey und Donatas Zavackas, sowie dem ehemaligen NBA-Center Rick Rickert, ehe mit Alex Harris ein junger, aufstrebender Shooting Guard verpflichtet werden konnte. Somit blieben lediglich noch David McCray und Ziyed Chennoufi übrig, während Nachwuchsspieler Besnik Bekteshi bereits mit 17 Jahren in den Bundesligakader aufrückte.

Durch die vielen Neuerungen und zum Teil sehr späten Verpflichtungen, stieß Harris doch bspw. erst wenige Wochen vor Saisonbeginn als Ersatz für Keith Cothran zum EnBW-Team, dauerte es in der Vorbereitung eine ganze Weile bis Ludwigsburg als Mannschaft zusammenfinden konnte. Als sich dann im letzten Testspiel auch noch Donatas Zavackas eine Knieverletzung zuzog und mit Innenbandriss mehrere Wochen ausfiel, wurden die Planungen erneut durcheinander geworfen. Nachdem anschließend einige Spieler im Try-Out waren, wurde letztlich der Ex-Tübinger Bingo Merriex als Ersatz präsentiert, da jedoch auch Ziyed Chennoufi mit Verletzungspech zu kämpfen hatte, mussten die Gelben Riesen im Oktober ersatzgeschwächt in die neue Spielzeit starten.

Die Premiere der neuen Mannschaft ging dann auch gründlich in die Hose. Bei den ersten beiden Heimspielen gegen Artland und Gießen blieben die Barockstädter unter 60 Punkten und so standen zu Beginn zwei Niederlagen zu Buche. Göttingen und Weißenfels wurden kurz darauf zwar knapp besiegt, es blieb jedoch dabei, dass die Barockstädter noch nicht so recht ins Rollen kamen. „Wir hatten einen schwierigen Start. Die Verletzungen von Donatas und Ziyed haben uns zurückgeworfen und die verschiedenen Spieler die zum Try-Out hier waren, haben es uns schwer gemacht als Mannschaft zusammen zu finden“, so Kapitän Green zu den Startschwierigkeiten der EnBW’ler. Nach acht Spieltagen standen zwischenzeitlich nur zwei Siege auf der Habenseite, bei der knappen Niederlage in Frankfurt stand Zavackas allerdings zum ersten Mal wieder auf dem Parkett und plötzlich ging es aufwärts für die Gelben Riesen. Es folgte ein überraschender 79:69 Sieg in Bonn, laut John Bowler „der Wendepunkt der Saison“. Zwar musste man sich eine Woche später nach großem Kampf in Bremerhaven geschlagen geben, in den Heimspielen gegen Bayreuth und Tübingen bewiesen die Ludwigsburger dann aber endgültig, dass mit ihnen zu rechnen ist in diesem Jahr. Bingo Merriex war im anschließenden Duell mit seinem Ex-Club zwar nicht mehr mit von der Partie, das Derby gegen Tübingen war aber dennoch ein voller Erfolg und so wurde letztlich eine Serie von fünf Siegen hintereinander gestartet. Dabei hatte man gegen Oldenburg und Ulm hohe Rückstände aufholen können, ehe beim Debüt vom nachverpflichteten Siim-Sander Vene in Braunschweig ein deutlicher Vorsprung verspielt wurde und der Lauf durch eine knappe 76:80 Niederlage gestoppt wurde.

In den darauf folgenden Spielen gegen die Topteams aus Berlin und Quakenbrück blieben Green & Co. anschließend chancenlos, sodass man zu Beginn der Rückrunde noch einmal eine Schippe drauflegen musste um im Playoff-Rennen ernsthaft ein Wörtchen mitreden zu können. Gesagt, getan, denn mit einem 88:54 Sieg in Gießen wurde am 19. Spieltag das richtige Signal gegeben, das Ludwigsburg zu fünf Erfolgen aus den nächsten sechs Spielen führen sollte. Zwar war die eine Niederlage eine der schmerzhaftesten der ganzen Saison, kamen die Barockstädter beim Derby-Rückspiel in Tübingen doch arg unter die Räder, mit Heimsiegen gegen Göttingen und Berlin konnte man sich für diese Schmach jedoch wieder rehabilitieren und stand nach 24 Spieltagen auf einem Playoff-Platz.

Im letzten Saisondrittel standen dann fast nur noch Endspiele auf dem Programm. Während man gegen Bonn und Bremerhaven wichtige Punkte gegen die direkte Konkurrenz einfahren konnte, verpasste man in Trier einen echten Big Point und auch in Bayreuth erlebte man mit einer 79:90 Niederlage einen herben Rückschlag im Kampf um die erste Playoff-Teilnahme seit 2007. Im Heimspiel gegen Oldenburg hätte man diese Schlappen wieder vergessen machen können und nach zwei deutlichen Führung standen die Aktien gut für die Barockstädter, am Ende sollten sich im einzigen TV-Spiel der Saison jedoch die Niedersachsen durchsetzen, sodass die Mannschaft von Head Coach Markus Jochum auf den neunten Tabellenplatz abrutschte. Damit war klar, verlieren ist keine Option mehr und dieses Motto nahmen sich die Gelben Riesen offensichtlich zu Herzen. Mit Siegen gegen Ulm, Düsseldorf und Braunschweig stürmte man plötzlich auf den fünften Rang und zwei Spieltage vor Ende der Hauptrunde war man nur noch zwei Punkte davon entfernt endlich wieder in die Meisterschaftsrunde einzuziehen. Doch das war leichter gesagt als getan, traf man in den letzten beiden Partien doch auf die zwei besten Teams der Liga. Beim Ligaprimus aus Bamberg kassierten die Jochum-Schützlinge dann auch eine „standesgemäße“ 61:88 Niederlage, sodass alles auf ein Endspiel am letzten Spieltag gegen den Tabellenzweiten aus Frankfurt hinauslief. Die Gelben Riesen hatten es im Heimspiel gegen die Skyliners also letztlich selbst in der Hand. Mit einem Sieg wäre man sicher unter den ersten Acht gewesen und alles stand bereit für die große Playoff-Party, ein ganz schwacher Auftritt in der Defensive und gut aufgelegte Gäste aus Frankfurt verhinderten dann jedoch den großen Erfolg und sorgten für ein abruptes Ende der Ludwigsburger Saison in der Beko Basketball Bundesliga.

Sieben Punkte im direkten Vergleich mit Bremerhaven haben letztendlich gefehlt. So nah dran waren die Barockstädter seit der letzten Playoff-Teilnahme 2007 nicht mehr gewesen, doch gerade weil es so knapp war saß die Enttäuschung im ersten Moment tief bei Green & Co. Mit ein paar Tagen Abstand können die EnBW’ler im Großen und Ganzen aber auf eine tolle Saison mit vielen positiven Highlights zurückblicken. Nicht nur die beste Bilanz (36:32) der letzten Jahre sondern auch die Art und Weise wie die Mannschaft um Publikumsliebling John Bowler 2010/11 zu Werke gegangen ist, hat den Gelben Riesen viele Sympathiepunkte eingebracht. Zwar erlebten die Zuschauer in der Arena Ludwigsburg nur selten Galavorstellungen mit deutlichen Siegen, die schon verloren geglaubte Heimstärke kehrte dank Kampfgeist, Willensstärke und vor allem Teamgeist aber dennoch zurück und so feierten die EnBW-Fans viele knappe Erfolge, die an Spannung und Dramatik teilweise nicht zu überbieten waren. Dabei stand stets eine Mannschaft auf dem Parkett, die ihren Namen auch verdiente.

Das EnBW-Team hat in den vergangenen Monaten also sehr wohl eine Entwicklung in Gang gesetzt. Dass es letztlich trotzdem nicht für die Playoffs gereicht hat, lag zum einen sicherlich am schwachen Saisonstart, den die Barockstädter laut Teammanager Mario Probst „die ganze Saison wie einen Rucksack mit sich herumgetragen haben“, und zum anderen an den verpassten Big Points gegen Trier, Bayreuth, Oldenburg oder zum Schluss Frankfurt. Nach dem verpassten Saisonziel gilt es jetzt aber auf den Erfolgen der vergangenen Saison, in der Alex Harris sich zum ALLSTAR entwickelte, Jerry Green seine Klasse beweisen konnte, John Bowler seinem Ruf als „Good Guy“ mehr als gerecht wurde, ein 35-Jähriger eine Karrierebestleistung bei den Rebounds aufstellte und Besnik Bekteshi seine ersten Punkte in der Beko BBL erzielte, aufzubauen um 2011/12 den nächsten Anlauf zu unternehmen in die Playoffs zurück zu kehren.


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Original-Pressemitteilung
Artikel vom 28.04.2011, 09:38 Uhr
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