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(TTC metabo Frickenhausen e.V.) |
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Nach 5:3 nur Unentschieden –Frickenhausen verschenkt Punkt gegen Gönnern
Vor 1.000 Zuschauern trennten sich am Dienstagabend in der Sporthalle „Auf dem Berg“ die Tischtennis-Bundesligisten TTC Metabo Frickenhausen und TTV RE-BAU Gönnern – zwei direkte Konkurrenten um einen Play-Off-Platz – mit einem 5:5-Unentschieden. Als „Vier-Punkte-Spiel“ hatte TTC-Präsident Rolf Wohlhaupter-Hermann die Partie bezeichnet und so die Motivation seines Teams zum Ausdruck gebracht, sich durch einen Sieg in der Spitzengruppe zu etablieren. Entsprechend ernüchtert fiel das Fazit von Manager Christoph Reuhl aus: „Das Unentschieden hat uns im Kampf um die Play-Off-Plätze keinen Schritt weiter gebracht.“ Dass die Gastgeber favorisiert in die Partie gegangen waren, lag nicht zuletzt am Ausfall von Gönnerns Nummer eins, Timo Boll, der mit über 40 Grad Fieber das Bett hüten musste.
Dass sich Gönnern auch ohne Boll nicht kampflos geschlagen gab, zeigte sich gleich zu Beginn deutlich. Nachdem Torben Wosik und Chul-Seung Lee die Gastgeber mit dem 11:8, 12:10, 10:12 und 11:2-Erfolg über Jörg Roßkopf/Peng Zhao in Führung gebracht hatten, glichen Slobodan Grujic und Thomas Keinath postwendend aus. Mit 11:9, 11:6 und 11:8 bezwangen sie Jens Lundquist und Peter Franz. Und auch nach den Auftakteinzeln konnte sich keines der Teams absetzen. Seiner Favoritenrolle klar gerecht wurde Frickenhausens Spitzenspieler Jens Lundquist gegen Slobodan Grujic. Mit 11:7, 11:8 und 11:5 bezwang er den Jugoslawen und brachte den TTC Metabo damit erneut in Führung. Doch in einem echten Tischtennis-Krimi glich Jörg Roßkopf für die Hessen aus. Im Duell der Linkshänder hatte zwar Torben Wosik mit 16:14 den besseren Start. Die folgenden Durchgänge sicherte sich aber Roßkopf mit 11:3 und 11:5. Ebenfalls mit 11:5 ging Satz vier wieder an Wosik, der im Entscheidungssatz großes Pech hatte. Gleich drei Netz- und Kantenbälle endeten zu Gunsten Roßkopfs, der am Ende mit 11:9 die Nase vorn hatte.
Nicht minder spannend ging es im Anschluss im hinteren Paarkreuz weiter. Als Chul-Seung Lee sein Match gegen Peng Zhao bereits mit 6:11, 6:11, 11:4 und 9:11 verloren und Peter Franz gegen Thomas Keinath beim Stand von 10:12, 6:11, 11:5 und 7:10 drei Matchbälle gegen sich hatte, drohte die Partie zu Gunsten der Gäste zu kippen. Doch dann zeigte Frickenhausens Nummer vier seine ganze Erfahrung und Klasse, entschied den vierten Satz noch mit 12:10 für sich und fertigte seinen Kontrahenten im entscheidenden Durchgang mit 11:2 förmlich ab.
Tischtennis der Extraklasse erlebten die Besucher dann in den Spitzeneinzeln nach der Pause. Mit 13:11, 5:11, 11:7 und 11:8 bezwang zunächst Torben Wosik Slobodan Grujic. Und nur wenige Sekunden später verwandelte Jens Lundquist den dritten Matchball in einer Partie, die es in sich hatte. Mit 12:10 und 11:8 hatte „Mister Tischtennis“ Jörg Roßkopf bereits geführt, ehe der Schwede zurückschlug. Mit 11:5 und 11:8 glich er zunächst aus und hatte auch im fünften Satz mit 11:8 das bessere Ende für sich. Eine Steilvorlage für Chul-Seung Lee und Peter Franz, die es gegen Thomas Keinath beziehungsweise Peng Zhao in der Hand hatten, den sechsten Zähler für Frickenhausen beizusteuern. Doch weder der Koreaner noch der Deutsche schafften es, die Führung nach Hause zu bringen. Lee unterlag Keinath beim 9:11, 9:11, 11:6, 6:11 ebenso in vier Sätzen wie Franz dem Chinesen Peng Zhao (7:11, 6:11, 11:7, 8:11). „So toll wie wir vorne gespielt haben, so erschreckend schwach waren wir heute hinten“, bilanzierte Rolf-Wohlhaupter-Hermann.
Bereits am kommenden Freitag steht für den TTC Metabo die nächste Bewährungsprobe in der Bundesliga auf dem Programm. Um 19 Uhr gastiert das Team aus dem Neuffener Tal beim Play-Off-Konkurrenten SIG Combibloc Jülich/Hoengen. Reuhl: „Da muss ein Sieg her!“
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Original-Pressemitteilung
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Artikel
vom 11.02.2004, 08:52 Uhr
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Thomas Häßler Wir wollten in Bremen kein Gegentor kassieren. Das ist uns auch bis zum Gegentor ganz gut gelungen.
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