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(Gebrueder Kopp - Judo & Ringen) |
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Ein Leutenbacher im Olympiastützpunkt
Aalen/Leutenbach..(ako).... Beim „Deutschland-Camp 2003“ des Fördervereins „Pro Ringen“, trainierten die Nachwuchs-Hoffnungen gemeinsam mit den Weltklasse-Ringern Andreas Schröder und Thomas Zander im Olympiastützpunkt in Aalen. Dem Förderverein gehören auch weitere prominente Spitzen-ringer wie Jürgen Scheibe oder Alexander Leipold an, die es sich zum Ziel gesetzt haben, den alten Kampfsport im Lande populärer zu machen, speziell in den Medien. Dabei soll natürlich auch der Nachwuchs gefördert werden, damit die
deutsche Nationalmannschaft wieder an ihre alten Erfolge in der Vergangenheit anknüpfen kann. Während Vereine anderer Landesverbände zahlreiche Athleten in die Ostalb schickten, zeigten die Vereine aus dem Rems-Murr-Kreis bislang kein großes Interesse am Ringercamp, war doch Carsten Kopp (VfL
Winterbach) einzigster Teilnehmer aus dem Bezirk. Auch nicht schlecht, schmunzelte der junge Leutenbacher und mehrfache Landesmeister, der sich nun anhand der neu ge-lernten Tipps und Tricks einen kleinen Vorteil gegenüber seinen zukünftigen Gegnern erhofft. Weltmeister Thomas Zander leitete für die Klassik-Spezialisten das Training, während Schröder für die Freistilringer zuständig war. KSV-Ringer Othmar Kuhner schaute auch mal vorbei und beneidete die jungen Talente: "Von solch optimalen Bedingungen konnte ich als Bub nur träumen." So wurde der „Tag der Weltmeister“, der identisch mit einem Tag in einem Nationalmannschaftslehrgang der Aktiven gestaltet wurde, für die zwölf- bis fünfzehnjährigen Talente ein wohl bis dato einmaliges Erlebnis. Gehörten
hierzu, neben einer Autogrammstunde mit zahlreichen Weltklasseathleten, doch fünf Trainingseinheiten, die sich von 7.30 Uhr morgens bis zum abschließenden Krafttraining am Abend erstreckten. Die jungen Ringer sollten einfach
erleben, was Spitzenringen bedeutet, auch den Spaß, den man dabei haben kann, meinte Ex-Weltmeister Andreas Schröder. An den anderen Tagen, wurden jeweils „nur“ zwei Trainings-einheiten absolviert. Die Ehefrauen von Alexander Leipold und Andreas Schröder sorgten neben der leiblichen
„Rundum-Versorgung“ auch für das Rahmenprogramm, sodass der kulturelle Aspekt ebenfalls nicht zu kurz kam. So standen z.B. die Begehung des Besucher-Bergwerks „Tiefer Stollen“, Schwimmbadbesuche, ein Stadtbummel, sowie ein Spielenachmittag ebenso auf der Tagesordnung, wie das tägliche Mattentraining. Nach der überaus positiven Resonanz möchte „Pro Ringen“ in Zukunft gleich mehrere Lager in ganz Deutschland anbieten, um keines der Talente auszuschließen, so Vorstandsmitglied Klaus Armbruster.
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Autor: axko
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Artikel
vom 05.08.2003, 15:05 Uhr
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