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(Interessengemeinschaft für Selbstverteidigung an der St. Ludgeri-Kirche) |
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Eine Nachricht aus dem Portal Freestyle Gelsenkirchen |
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Alkoholfrei Kampfkunst genießen
Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS), der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) rufen Deutschlands Sportvereine auf, sich mit einem „alkoholfreien Sportwochenende“ an der bundesweiten Aktionswoche „Alkohol? Kenn Dein Limit.“ vom 13.-21. Juni 2009 zu beteiligen.
Es wird angestrebt das Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Alkoholkonsum in der gesamten Bevölkerung zu schärfen. Auch die Jutsu-Akademie-Harms und die Interessengemeinschaft für Selbstverteidigung an der St. Ludgers Kirche in Gelsenkirchen wollen einen Beitrag leisten und unterstützen die Aktionswoche gerne. Schließlich sind rund 70 Prozent aller jungen Menschen zumindest vorübergehend in einem Sportverein aktiv und lernen dort wichtige Fähigkeiten und Eigenschaften,
wie z. B. Teamgeist, Belastbarkeit,Durchsetzungsfähigkeit, soziale Verantwortung und für eigene Ziele kämpfen. Das kann frühzeitig suchtvermeidend wirken. Die Trainer und Trainerinnen sowie Betreuer und Betreuerinnen sind Vorbilder für die Kinder und Jugendlichen, auch in Bezug auf den Konsum von Alkohol. Als Vorbild sollten sie daher bei Vereinsfeiern gemäßigt trinken und auf Hochprozentiges ganz verzichten, denn durch einen bewussten, verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol können sie das Trinkverhalten der jungen Vereinsmitglieder positiv beeinflussen. Vor und während der Ausübung von Kampfsport und Kampfkunst verbietet sich der Alkoholkonsum von selbst, während bei Vereinsfeiern oder Sitzungen aber schon mal gerne über die Stränge geschlagen wird.
In Deutschland wird erwiesenermaßen zu viel und zu regelmäßig Alkohol getrunken. Das gilt für Erwachsene aber auch schon für Kinder und Jugendliche. Das Einstiegsalter für einen regelmäßigen Alkoholkonsum ist seit 1970 von 15 auf 12 Jahre gesunken. Somit zählen heute schon Kinder zu den Konsumenten, an die nach dem Jugendschutzgesetz überhaupt kein Alkohol abgegeben werden darf. Besorgniserregend ist, dass sowohl die Trinkmenge reinen Alkohols als auch riskante Konsummuster wie das „Komatrinken“ zugenommen haben. Der Aufruf der Jutsu-Akademie-Harms und der Interessengemeinschaft für Selbstverteidigung an der St. Ludgers Kirche an seine Mitglieder, Freunde und den Fachverbänden zielt darauf, ein oder beide Wochenenden in der Aktionswoche (13./14. Juni oder 20./21. Juni 2009) für „alkoholfrei“ zu erklären.
Bei vier anstehenden Lehrgängen im Juni wird Großmeister Hermann Harms zusätzlich auf das Problem mittels Banner, Flugblätter und Broschüren hingewiesen. Er will das Bewusstsein seiner Schüler für einen verantwortungsvollen Alkoholkonsum erwecken.
Alle, die Alkohol trinken (das sind 90 Prozent der Bevölkerung), sind aufgefordert, sich für die eigene Gesundheit zu entscheiden. Die öffentliche Diskussion soll zudem jeden Einzelnen anregen, sein eigenes Trinkverhalten ehrlich einzuschätzen und danach Maßnahmen ergreifen.
Für die einen bedeutet das vielleicht, mal einen alkoholfreien Tag oder eine alkoholfreie Woche einzulegen oder nach einem Glas Wein zum Mineralwasser zu greifen. Für die anderen kann das heißen, sich beraten und helfen zu lassen. Für alle aber gilt: Bewegung tut gut! Darum, machen Sie mit! Alkohol – eine Frage der persönlichen Entscheidung!
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Autor: heha
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Artikel
vom 20.05.2009, 19:51 Uhr
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