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(EnBW Ludwigsburg) |
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EnBW Ludwigsburg am Ende ohne Chance im Artland (84:51)
Das Team der EnBW Ludwigsburg musste bei den Artland Dragons eine deutliche Niederlage einstecken. Eine desolate Vorstellung in der zweiten Halbzeit (16:38) war der Grund für die dritte Auswärtsniederlage in Folge. Dabei waren die Mannen von Head Coach Rick Stafford in den ersten 20 Minuten die bessere Mannschaft. Zwischenzeitlich führen die Barockstädter sogar mit acht Punkten (30:38 – 20.Spielminute). Im dritten Viertel brachen die Schwaben jedoch völlig ein und ermöglichten den Artland Dragons einen 18:0-Lauf, der den Niedersachsen eine 60:42-Führung bescherte. Von diesem Schock konnte sich die EnBW Ludwigsburg im letzten Viertel nicht mehr erholen und verlor am Ende deutlich mit 81:54. Die Artland Dragons hatten die bessere Wurfquote (45%:36%), entschieden das Reboundduell für sich (40:31) und hatten zudem noch weniger Ballverluste (9:15). Die Ludwigsburger verpassten damit den Sprung unter die ersten vier in der Tabelle und stehen nun mit ausgeglichenem Punktekonto (8:8) auf Platz 10. Kapitän Brandon Woudstra findet gut ins Spiel – Spielstand nach dem 1. Viertel: 16:17 Die Artland Dragons erwischten den besseren Start ins Spiel und führten nach zwei Minuten mit 4:0. Doch dann hatte Brandon Woudstra drei starke Aktionen hintereinander. Zunächst spielte er einen Assist auf Marco Sanders, dann schloss er einen Fastbreak selbst ab und bediente gleich im Angriff darauf Tomas Nagys, der dankend zum 4:6 für die Barockstädter einlegte. Die Schwaben wirkten hoch konzentriert und bestimmten den Rhythmus des Spiels. Kelvin Gibbs traf in der neunten Minute per Dreier zum 14:14 bevor Domonic Jones mit einem Dreipunktespiel (Korb plus Bonusfreiwurf) die 16:17-Führung zum Ende des ersten Durchganges besorgte. Domonic Jones trägt die Ludwigsburger – Halbzeitstand: 33:38 Domonic Jones machte im zweiten Durchgang dort weiter, wo er im ersten aufgehört hatte. Mit einer wunderschönen Bewegung zum Korb erzielte er das 16:19. Er ließ einen Sprungwurf und einen blitzsauberen Dreier zum 19:26 folgen und gab der Dragons-Defense Rätsel auf. Ebenfalls stark in dieser Phase war Tomas Nagys. Per Tip-in besorgte er das 24:29 und wurde kurz darauf vom Ex-Ludwigsburger Chad Prewitt unsportlich gefoult. Von den fälligen Freiwürfen verwandelte er einen zur 24:30-Führung. Doch Adam Hess von den Artland Dragons hielt dagegen. Ein ums andere Mal wühlte er sich unter dem Korb der Ludwigsburger durch und kam so immer wieder zu einfachen Punkten. Beim Stande von 30:34, nach einem Hess-Korbleger, kassierte Dragons-Trainer Thorsten Leibenath ein technisches Foul wegen Meckerns. Brandon Woudstra verwandelte einen von den zwei fälligen Freiwürfen und die 3.000 Zuschauer in der Artland Arena veranstalteten ein gellendes Pfeifkonzert. Doch EnBW-Center Tomas Nagys interessierte das wenig und er netzte eiskalt einen Dreier zum 30:38 ein, die höchste Ludwigsburger Führung des Spiels. Lamont McIntosh konterte auf der Gegenseite ebenfalls mit einem Dreier und somit stand es zur Halbzeit 33:38. Ludwigsburg mit Blackout - Spielstand nach dem 3. Viertel: 60:44 Hatte Ludwigsburg in der ersten Halbzeit noch das Tempo diktiert und sich mit einer sehr abgeklärten Spielweise die verdiente Führung erobert, so war davon im dritten Viertel nichts mehr zu spüren. Bereits nach 2 ½ Minuten war die Führung der Barockstädter dahin und Chad Prewitt erzielte das 39:38 für seine Dragons. Beim 42:40 nahm Head Coach Rick Stafford seine erste Auszeit. Tomas Nagys erzielte unmittelbar danach das 42:42. Dass dies die letzten Ludwigsburter Punkte für die nächsten sechs Minuten bleiben sollten, hätte zu diesem Zeitpunkt nun nicht einmal das Masskottchen, Tobi der Drache, zu hoffen gewagt. Bei der EnBW Ludwigsburg ging plötzlich gar nichts mehr. Ballverluste, Offensivfouls und Fehlversuche wechselten sich in dieser Phase auf Ludwigsburger Seite ab und erlaubten den Artland Dragons einen 18:0-Lauf bis zum 60:42. Domonic Jones machte dem Fluch ein Ende und traf zum Endstand des dritten Viertels (60:44). Artland Dragons lassen sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen – Endstand: 81:54 Im letzten Viertel konnten die Schwaben den Rückstand nicht mehr verkürzen. Die Dragons hatten sich wahrlich in einen Rausch gespielt und trafen nun aus allen Lagen. Dragons-Coach Thorsten Leibenath gab Dirk Mädrich und Flavio Stückemann recht viel Spielzeit und diese dankten es ihm mit guten Leistungen. Als in der letzten Spielminute Leo Niebuhr per Dreier zum 78:54 traf war die Party im Artland bereits in vollem Gange. Chad Prewit war es vorbehalten, mit seinem Dreier den Schlusspunkt zum 81:54 zu setzen. Leider hat die EnBW Ludwigsburg eine weitere Chance verpasst, sich in der oberen Tabellenhälfte festzusetzen. Nach drei Auswärtsspielen in der Liga steht am kommenden Samstag um 19.30 Uhr endlich wieder ein Heimspiel auf dem Programm. Die Ludwigsburger treffen in der Rundsporthalle auf die Giessen 46ers. Hoffentlich kann dann auch wieder Power Forward Dane Watts ins Geschehen eingreifen. Er wurde im Spiel gegen die Dragons noch geschont. Das Spiel gegen Giessen hat die Ticket-Kategorie III (Tickets von 5 bis 20 Ä). Karten gibt es wie immer an allen easyticket-Vorverkaufsstellen, telefonisch unter 0711 - 2 55 55 55, und im Internet auf der Homepage der EnBW Ludwigsburg (www.enbw-ludwigsburg.de). Stimmen zum Spiel: EnBW-Coach Rick Stafford: "Bis zur Halbzeitpause haben wir das Spiel kontrolliert und dominiert. Dann hat Quakenbrück erheblich besser gespielt, weshalb sie auch verdient gewonnen haben."
Dragons-Coach Thorsten Leibenath: "Ich bin froh über unseren fünften Sieg in Folge. Wir wussten, dass es heute keine leichte Aufgabe wird. Das hat man in der ersten Halbzeit auch gesehen. Wahrscheinlich hatten wir heute auch mehr Kraftreserven, weil wir unter der Woche nicht spielen mussten. Unsere Verteidigung in der zweiten Halbzeit war die beste, die wir bislang in dieser Saison gezeigt haben. Ich erzähle nichts Neues, wenn ich sage, dass die Spiele über die Verteidigung gewonnen werden. Wir haben unseren guten Angriff kreiert, weil wir in der zweiten Halbzeit besser verteidigt haben." Die Viertel im Überblick: 16:17, 17:21, 27:6, 21:10 Zuschauer: 3.000 (ausverkauft) Scorer EnBW Ludwigsburg: D.Jones (18 Punkte), Nagys (14, 6 Rebounds), Woudstra (7), Gibbs (5, 5 Rebounds), B.Jones (5), Sanders (2, 5 Rebounds), Alexander (2, 2 Steals), McCray (1), Fahrad (0), Watts (n.e.) Scorer Artland Dragons: Hess (24 Punkte, 3 Steals), McIntosh (12), Prewitt (12, 5 Rebounds), Fenn (11, 10 Rebounds), Whiting (6, 7 Assists), Mädrich (4), Rohdewald (3), Hall (3, 2 Steals), Niebuhr (3), Johnson (2), Neitzel (1, 4 Assists), Stückemann (0)
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Original-Pressemitteilung
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Artikel
vom 10.11.2008, 08:53 Uhr
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