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| Basketball:
(EnBW Ludwigsburg) |
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EnBW Ludwigsburg verliert in Oldenburg mit 65:75
Das Team der EnBW Ludwigsburg kehrt leider ohne Punkte im Gepäck von der ehemaligen Wirkungsstätte von Assistant Coach Tyron McCoy zurück. Bei den EWE Baskets Oldenburg unterlagen die Barockstädter mit 65:75. Die Mannen von Head Coach Rick Stafford hatten den besseren Start in die Partie und führten Ende des ersten Viertels mit 19:13. Knackpunkt des Spiels war das zweite Viertel, das die Donnervögel aus Oldenburg mit 27:11 für sich entscheiden konnten und damit den Grundstein zu ihrem vierten Saisonsieg legten. Anfang des vierten Viertels kamen die EnBW’ler, die ohne ihren Center Kelvin Gibbs antreten mussten, bis auf zwölf Punkte heran. Doch die Donnervögel waren zu stark an diesem Abend. Sie gewannen die Rebounds mit 40:30, hatten die bessere Wurfquote (48:42%) und gingen am Ende als verdienter Sieger vom Parkett. Ludwigsburg startet hoch konzentriert – Spielstand nach dem 1. Viertel: 18:19 Head Coach Rick Stafford begann das Spiel mit Brian Jones, Brandon Woudstra, De’Angelo Alexander, Marco Sanders und Tomas Nagys. Letzterer führte sich gleich gut ein und besorgte die ersten vier Punkte der Partie zur 4:0 Führung. Brian Jones war hellwach in der Defense, klaute Gegenspieler Jason Gardner den Ball und bediente Brandon Woudstra zum 6:2. EnBW-Center Tomas Nagys zeigte seine Vielseitigkeit und netzte einen Dreipunktewurf zum 9:4 ein. Das ganze Team zeigte sich hoch motiviert und setzte die taktischen Vorgaben der EnBW-Coaches hervorragend um. Dane Watts erzielte kurz nach seiner Einwechslung gleich sechs Punkte in Folge und brachte sein Team mit 15:10 in Front. Ein Korb mit Foul von Brian Jones und ein Freiwurf von Dane Watts brachten die höchste Ludwigsburger Führung des Spiels in der achten Spielminute (19:13). Leider konnten die Schwaben diese Führung nicht lange verteidigen und Oldenburg hatte bis zum Viertelende einen 6:0-Lauf zum 19:18. Oldenburg macht mächtig Dampf – Halbzeitstand: 45:30 Der erste Korb des zweiten Viertels von Jasmin Perkovic brachte die EWE Baskets das erste Mal in Führung, und sie sollten diese Führung in diesem Spiel nicht mehr abgeben. Nachdem Dane Watts, der ein hervorragendes Spiel machte, mit einem Kunstschuss die 24-Sekunden-Sirene schlug (21:22), starteten die Oldenburger ihre stärkste Phase des Spiels. Ein 10:0-Lauf bescherte den Nordlichtern eine 32:21-Führung. Rick Stafford bat zur Auszeit. Sein Team reagierte und verkürzte durch Punkte von Brian und Domonic Jones auf 26:32. Doch die Oldenburger hatten nun ihren Rhythmus gefunden und legten in den Minuten bis zur Halbzeit eine 13:4-Lauf zum 45:30 hin. Vor allem die Ballverluste, die zu leichten Punkten der Oldenburger führten und die Rebounds stellten in dieser Phase die Schwachpunkte im EnBW-Spiel dar. Ludwigsburg kämpf, kommt aber nicht näher - Spielstand nach dem 3. Viertel: 61:45 Zu allem Überfluss bekam Power Forward Dane Watts im zweiten Viertel einen Schlag aufs Knie, dessen Folgen ihn für die zweite Halbzeit außer Gefecht setzten. Eine erste Diagnose lässt momentan keine größere Verletzung befürchten. Wir hoffen alle, dass es dies sich bestätigt. Die Mannen um Kapitän Brandon Woudstra nahmen mit nur zwei echten „Langen“ den Kampf an. Über 34:49 durch Marco Sanders und 40:55 durch De’Angelo Alexander blieb es lange Zeit bei der 15-Punkte-Führung für die EWE Baskets. Brandon Woudstra, der einmal mehr Top-Scorer seines Teams war (17 Punkte), erzielte nach einem langen Pass von De’Angelo Alexander das 44:57 und EWE-Coach Predrag Krunic nahm sofort eine Auszeit. Jason Gardner und der beste Spieler des Abends, Jasmin Perkovic (17 Punkte, 5 Rebounds) brachten die Donnervögel allerdings schnell wieder mit 61:44 in Führung. Kurz keimt Hoffnung auf, doch am Ende ist Oldenburg verdienter Sieger – Endstand: 75:65 Tomas Nagys eröffnete den letzen Durchgang mit einem Dreipunktespiel (Korb plus Foul) und brachte die Barockstädter auf 48:61 heran. Den anschließenden Einwurf der EWE Baskets fing Brian Jones ab und er stieg sofort zum Layup hoch. Doch leider verlegte der 30-jährige Aufbauspieler. Oldenburg konnte kein Kapital daraus schlagen und Marco Sanders hatte die nächste Chance, seine Mannschaft wieder auf Tuchfühlung zu bringen. Er fasste sich beim Fast-Break ein Herz und holte zum krachenden Dunking aus, wurde dabei gefoult und konnte so den Ball nicht in der EWE-Reuse unterbringen. Von den fälligen Freiwürfen verwandelte er einen zum 49:61. Die Oldenburger Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Sie zogen mit einem 12:4-Lauf bis auf 73:53 davon, was gleichzeitig die höchste Führung des Spiels bedeutete. Das Spiel war damit so gut wie gelaufen, doch man muss den EnBW-Mannen zu Gute halten, dass sie sich nicht aufgaben und bis zum Schluss kämpften. Stefan Fahrad, der in der zweiten Halbzeit auf der großen Position aushelfen musste, verkürzte per Korbleger zum 58:73. Marco Sanders, Brian Jones und Brandon Woudstra besorgten den Endstand von 65:75. Die EnBW Ludwigsburg hat gegen eine sehr gute Mannschaft verloren, die sicher auch dieses Jahr zum Kreise der klaren Playoff-Kandidaten gehört. Mit 8:6 Punkten stehen die Schwaben mitunter ihrer direkten Konkurrenten um den Einzug in die Playoffs auf Platz Acht. Das nächste Wochenende hat Ludwigsburg spielfrei. Das gibt der medizinischen Abteilung etwas Zeit, sich intensiv um die Verletzungen von Kelvin Gibbs (Verdacht auf Außenbanddehnung im Knie) und Dane Watts (Knieprellung) zu kümmern. Das nächste Pflichtspiel ist das Pokalspiel gegen die Walter Tigers Tübingen, das voraussichtlich zwischen dem 04. und 06. November in der Rundsporthalle Ludwigsburg stattfindet. Der genaue Termin wird in den nächsten Tagen bekannt gegeben. Am 08.November steht dann das nächste Auswärtsspiel bei den Artland Dragons an, bevor es am 15.11. zum nächsten BBL-Heimspiel gegen die Giessen 46ers kommt (19.30 Uhr, Runsporthalle Ludwigsburg). Stimmen zum Spiel: EnBW-Coach Rick Stafford: "Gratulation an Oldenburg für den verdienten Sieg. Meine Mannschaft hat hier heute einiges gelernt. So fühlt es sich an, wenn man gegen eine international sowie Playoff-erfahrene Mannschaft, die zu Hause spielt, in Rückstand gerät. Wir waren heute nicht in der Lage dagegenzuhalten, als die Oldenburger ins Rollen kamen." EWE-Coach Predrag Krunic: "Gratulation an meine Spieler für diesen Sieg. Wir sind heute gegen einen starken Gegner angetreten und waren zu Beginn des Spiels unkonzentriert. In einer Liga, die so ausgeglichen wie die Bundesliga ist, kann man sich eine solche Schwächephase nicht erlauben. Aber durch eine verbesserte Verteidigung ist es uns schließlich gelungen, das Spiel für uns zu entscheiden." Die Viertel im Überblick: 18:19, 27:11, 16:15, 14:20 Zuschauer: 2.750 Scorer EnBW Ludwigsburg: Woudstra (17 Punkte), Nagys (12), B.Jones (10, 8 Rebounds), Watts (9), Sanders (8), Alexander (4), D.Jones (3), Fahrad (2), McCray (0), Heyden (n.e.) Scorer EWE Baskets Oldenburg: Perkovic (17 Punkte, 5 Rebounds), Paulding (12, 7 Rebounds), Foster (10), Scekic (8), Gardner (8), Pekovic (8, 3 Assists), Majstorovic (6), Boumtje Boumtje (6, 8 Rebounds), Buljevic (0), Strauch (0), Hain (0)
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Original-Pressemitteilung
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Artikel
vom 27.10.2008, 11:00 Uhr
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