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(SV Weru Plüderhausen) |
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SV Plüderhausen erobert Platz eins
Der SV Plüderhausen hat durch einen 6:3-Sieg über den TTC Zugbrücke Grenzau die Tabellenführung in der Tischtennis-Bundesliga der Herren übernommen - zumindest bis kommenden Dienstag. Dann möchte Herbstmeister Würzburg mit einem Heimsieg gegen Schlusslicht Gräfelfing an die Spitze zurückkehren. Während Plüderhausen am Freitagabend in Bestbesetzung antrat, musste Grenzau auf seinen bei den Grand Finals in China antretenden Spitzenmann Lucjan Blaszczyk verzichten. Trotz dieses Handicaps und eines 0:2-Rückstands nach den Doppeln machte der Tabellenachte den favorisierten Gastgebern das Leben schwer. Vor allem Zoltan Fejer-Konnerth überzeugte mit seinen beiden Erfolgen gegen die schwedischen Stars Jörgen Persson und Jan-Ove Waldner. Dass aus Plüderhauser Sicht letztlich trotzdem nichts anbrannte, dafür sorgte der herausragende Niederländer Trinko Keen mit zwei Einzelsiegen gegen Stefan Feth und Meng Xianjian. Allzu lange wird der SVP die Spitzenposition wohl nicht genießen können. Herbstmeister Müller Würzburger Hofbräu hat nämlich am Dienstag (Spielbeginn 20 Uhr) zwei Punkte gegen Gräfelfing fest im Visier und denkt gar nicht daran, das Schlusslicht zu unterschätzen. "Wir nehmen den Gegner absolut ernst, deswegen werden wir auch in voller Besetzung spielen", macht Manager Frank Müller klar. Das bedeutet, dass Leung Chu-Yan, der im Pro-Tour-Finale bereits zum Auftakt die Flügel streichen musste, voraussichtlich ebenso auflaufen wird wie Petr Korbel, der vom Heimaturlaub bei Frau und Tochter in Tschechien zurückkehrt. "Selbst ein müder Leung ist im Einzel besser als ein Frank Müller", scherzt der Manager. Die Gäste, die im bisherigen Saisonverlauf zwar manchen ärgern, aber noch nicht punkten konnten, rechnen sich wenig aus. Selbst Daueroptimist Martin Schauer ist skeptisch: "Tabellenführer, das sagt doch schon alles. Da wird es für uns ganz, ganz schwer." daran ändert auch die Tatsache nichts, dass die Partie in der s-Oliver-Arena für die beiden Wahl-Würzburger Gabriel Stephan und Yang Lei quasi ein Heimspiel ist. Für die Fans gibt’s übrigens ein kleines Weihnachtsgeschenk: der Eintritt zu dieser Partie kostet nur die Hälfte des normalen Preises.
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Original-Pressemitteilung
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Artikel
vom 13.12.2004, 11:58 Uhr
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