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(TTC metabo Frickenhausen e.V.) |
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„Mozart“ beim Derby im Neuffener Tal
Die Play-Off-Plätze sind für den Tischtennis-Bundesligisten TTC Metabo Frickenhausen nach der 2:6-Niederlage am Ostermontag gegen Rekordmeister Borussia Düsseldorf in unerreichbare Ferne gerückt. Deshalb geht es für das Team aus dem Neuffener Tal in dieser Woche vor allem darum, sich vor dem Lokalderby gegen den SV Weru Plüderhausen am Sonntag, 18. April, um 16.30 in der heimischen Sporthalle „Auf dem Berg“ neu zu orientieren und für den Klassiker entsprechend zu motivieren. Denn immerhin kommen die Gäste aus dem Remstal mit keinem Geringeren als dem „Mozart des Tischtennis“, Jan-Ove Waldner, nach Frickenhausen. Der Schwede, den TTC-Manager Christoph Reuhl als „den wahrscheinlich besten Tischtennisspieler aller Zeiten“ bezeichnet, kann nach seiner langen Verletzungspause wieder völlig beschwerdefrei trainieren und spielen und führt sein Team im Traditions-Derby an. Als mehrfacher Olympiasieger, Weltmeister, World-Cup-Gewinner und Europameister ist der 38-Jährige, der von BTK Kalmar ins Remstal kam, zweifellos noch immer das absolute Zugpferd in jeder Bundesliga-Halle. Ein Leckerbissen für die Zuschauer, die sich nicht nur im Generationen-Duell zwischen Jens Lundquist und Jan-Ove Waldner auf spektakuläres Tischtennis freuen dürfen. Neben Waldner stehen mit Hongyu Chen, Jianhua Yang, Aleksandar Karakasevic oder Ferenc Paszy weitere Topspieler im Gäste-Kader, die Lundquist und Co. zweifellos vor schwere Aufgaben stellen werden. „Zumal noch völlig offen ist, in welcher Besetzung wir antreten können“, erklärt TTC-Präsident Rolf Wohlhaupter-Hermann. „Peter Franz ist ja nach wie vor verletzt, und es ist auch noch nicht klar, ob Lee Chul-Seung am Sonntag zur Verfügung steht“, so Wohlhaupter-Hermann weiter. So wäre durchaus denkbar, dass der am Ostermontag beim 3:2-Erfolg über Magnus Molin so glänzend debütierende Jörg Schlichter auch gegen Plüderhausen wieder Gelegenheit bekommt, Bundesligaluft zu schnuppern. Gesetzt sind dagegen zweifellos Jens Lundquist und Torben Wosik, auch der gegen den Düsseldorfer Bastian Steger überzeugende Finn-Peter Tugwell steht seinem TTC Metabo am Sonntag in jedem Fall zur Verfügung. Dennoch wird es für die Gastgeber wohl sehr schwer, einen ähnlichen Triumph über den Lokalrivalen zu feiern, wie im Hinspiel, das Frickenhausen in Plüderhausen glatt mit 6:0 für sich entschieden hatte. „Es ist für uns schon noch mal ein enorm wichtiges Spiel“, ermahnt Wohlhaupter-Hermann seine Mannschaft, „immerhin ist es ein absolutes Prestigeduell. Es geht darum, zu zeigen, wer im Tischtennis die Nummer eins im Großraum Stuttgart ist.“ Dass das Team die Begegnung keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen wird, verspricht Christoph Reuhl. „Unsere Spieler sind Profis genug, um hier noch mal alles zu geben. Wir wollen uns einfach mit einem tollen Spiel bei unserem Publikum bedanken und uns in die Sommerpause verabschieden.“ Deshalb und natürlich auch wegen des Auftritts von Superstar Waldner hoffen die TTC-Verantwortlichen am Sonntag auf eine ähnlich gute Kulisse wie zuletzt gegen Düsseldorf.
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Original-Pressemitteilung
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Artikel
vom 13.04.2004, 15:08 Uhr
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