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Rems-Murr-Meisterschaften in Backnang: 9 Titel für die Korber Löwen
Steigende Teilnehmerzahlen vermelden die Ringer bei den Rems-Murr-Meisterschaften in Backnang. 112 Ringer und Ringerinnen zeigten ihr Können auf der Ringermatte. Der Wanderpokal gewann diesmal der VfL Winterbach; der SC Korb holte die meisten Titel (9). Um den Ringernachwuchs im Kreis braucht man sich derzeit keine Sorgen zu machen. Die steigenden Teilnehmerzahlen belegen das eindrucksvoll. Die Mühen der intensiven Jugendarbeit zahlen sich in allen Vereinen aus. Erfreulich ist vor allem auch der Aufwärtstrend beim Veranstalter TSG Backnang, der immerhin 18 Ringer an den Start schickte. Der ASV Schlichten ist mittlerweile die Nummer drei im Rems-Murr-Kreis; für den kleinen Schurwaldverein eine beachtliche Leistung. In den Kampf um den Wanderpokal zwischen dem VfL Winterbach und dem SC Korb konnte aber auch diesmal kein anderer Verein mit eingreifen. Mit den zahlenmäßig stärksten Aufgebot (29) hatten die Winterbacher am Ende doch ziemlich deutlich die Nase vorn und eroberten den Pokal wieder zurück. Jeder der Rems-Murr-Vereine konnte sich am Ende über mindestens einen Titel freuen. An der Spitze lagen hier die “Korber Löwen” mit neun Meistertiteln, gefolgt von den Winterbacher „Tutsch-Schützlingen“ und Schorndorf mit sieben Klassensiegern; dahinter folgte Schlichten (4), Rommelshausen (3) sowie Backnang und Fellbach (je 1). Im nächsten Jahr sind für das Turnier, daß nun schon fast dreißig Jahre ausgerichtet wird, einige Änderungen geplant. So wird man zukünftig der Termin in den November gelegt, da vor der Sommerpause doch bei vielen Sportlern keine rechte Wettkampflust mehr vorhanden ist. Dies zeigte sich vor allem in den kleinen Aufgeboten von Fellbach und Rommelshausen, die nur einen kleinen Teil ihres Ringernachwuchses an den Start schickten. Ein Sorgenkind bleibt leider immer noch der weibliche Ringkampf. Hier zeigt sich das gleiche Bild wie im ganzen Verbandsgebiet. In Württemberg ist der Trend immer noch rückläufig, während anderorts stetig Zuwächse zu verzeichnen sind. Es bleibt zu hoffen, daß sich die insgesamt gute Nachwuchsarbeit auch auf die jeweiligen Männermannschaften überträgt. In zwei Monate beginnt die neue Ringersaison, in der die Rems-Murr-Vereine dann hoffentlich für positive Schlagzeilen sorgen werden.
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Autor: jokr
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Artikel
vom 06.07.2003, 12:21 Uhr
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